Regeln und Grenzen

Auch in der Kinderkiste bieten Regeln Orientierung. Sie sind Grundlage eines harmonischen Zusammenlebens in der Kindergruppe. Rituale und Routinen geben Sicherheit und zeugen von gegenseitiger Achtung vor körperlichen und psychischen Grenzen des Gegenübers. Wir Erwachsenen haben über unser Verhalten eine Werte vermittelnde Vorbildfunktion.

Unveränderliche Regeln: Auf höfliche Umgangsformen wird Wert gelegt, Gewalt nicht toleriert. Man hört zu und lässt andere aussprechen. Niemand wird ausgelacht. Auf angemessene Wortwahl und Sprache wird geachtet.

Variable Grenzen und Regeln: Ob z. B. im Toberaum von der Bühne gesprungen, wann Musik gehört werden darf, welche Regeln beim Essen gelten oder der Rahmen für Spielsachen und Bücher am Mitbringtag wird je nach Bedarf, Alter und Situation mit den Kindern und/oder Eltern besprochen und entwickelt.

Konsequenzen bei Regelverstößen müssen als logische Folge nachvollziehbar und den Kindern vorher bekannt sein, zum Teil auch mit ihnen vorher ausgehandelt werden, und stellen keine Bestrafung dar.